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„Krieg im Kopf“ – wo Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufhören – Erlebnisse aus Oberndorf a.N. Buchprojekt meiner Erlebnisse in Oberndorf a.N.

Dieser Blog dient der Vorbereitung eines Buches über meine Erlebnisse in Oberndorf a.N.
Wer nette oder weniger nette Anekdoten über Hermann Acker, seine Verwaltung, den Gemeinderat oder auch sonstige wichtige oder sich als wichtige Personen ansehende Oberndorfer mitteilen möchte darf gerne auf mich zu kommen.

Herzlichen Dank

Einleitung des Buchs:

Am 12. Dezember des Jahres 1963, kurz nach dem John F. Kennedy einem Attentat zum Opfer gefallen war, wurde ich ohne vorher gefragt worden zu sein, gewaltsam von meiner Mutter aus meinem geschützten, fruchtwassergefüllten Versteck gepresst und als Stammhalter der Thiemann-Dynastie gefeiert.

Mir sollten noch drei weitere Söhne meiner Eltern folgen.

Meine Eltern, wie auch meine Brüder, sind ganz einfache Leute. Mein Vater und meine Mutter betrieben ein Schuhgeschäft in Niedersachsen, welches heute durch meinen jüngsten Bruder weiter geführt wird.

Sie zahlten pünktlich sämtliche Steuern, denn mein Vater war der Meinung, dass es doch jemand geben muss, der ordentlich seine Steuern abführt und nicht versucht, seine Einnahmen am Fiskus vorbei zu schleusen – er ist eben ein echter treuer und kritikloser Untertan, wie meine Mutter und meine Brüder ebenso.

Von frühester Kindheit an wurden wir zeitgenössisch mit Gewalt und Spuke nach den Maßstäben einer bürgerlichen Untertanengesellschaft erzogen. Es wurde versucht, jede aufkeimende Kritik, an was auch immer, zu unterdrücken, wenn nötig mit Lederriemen, Spaten, Kochlöffel oder was gerade zur Hand war – es hat bei mir nicht gefruchtet, wie wir heute wissen, sondern meinen Ehrgeiz nur angestachelt und meinen Charakter nachhaltig geformt – ich habe gelacht statt zu weinen und den Schmerz, die Leiden und die Scham über die eigene Machtlosigkeit unterdrückt.

In den Aufzeichnungen meiner Eltern ist zu lesen:

Das lest ihr demnächst in meinem Buch!

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